Das Institut
WIPIG ist das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen der Bayerischen Landesapothekerkammer. Es wurde im Juli 2007 mit Sitz in München gegründet - mit der Intention, den Präventionsgedanken in Gesellschaft und Politik zu fördern und neue Präventionskonzepte zu entwickeln.
WIPIG verfolgt insbesondere folgende Ziele:
- Erforschung und Entwicklung neuer Präventionsideen, einschließlich Projekterstellung und der Umsetzung in die Praxis.
- Entwicklung und Durchführung geeigneter Schulungsmaßnahmen zur Professionalisierung der im Bereich der Prävention tätigen Personen.
- Aufbau eines Netzwerks aktiver Partner im Gesundheitswesen zur Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich der Prävention.
- Sensibilisierung der Öffentlichkeit, der Gesellschaft und der politischen Entscheidungsträger für das Zukunftsthema Prävention.
In unserem Statut können Sie sich darüber hinaus über die Grundsätze, die Finanzierung und die Gremien unseres Institutes informieren.
Direktorium
Das WIPIG wird von einem dreiköpfigen Direktorium geleitet.
Dr. Sonja Mayer
Apothekerin
Sprecherin des Institutsdirektoriums
Ich betrachte Gesundheit als mein höchstes Gut – für mich selbst, für meine Familie und für mein Umfeld. Als Apothekerin ist mein berufliches Handeln diesem Grundsatz verpflichtet: Prävention ist kein „nice to have“, sondern die Antwort auf die gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit.
Wesentliche Risikofaktoren wie Rauchen, unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel und Alkoholkonsum sind durch präventive Maßnahmen direkt beeinflussbar. Deshalb setzt sich WIPIG für mehr Gesundheitsbewusstsein, Gesundheitsförderung, Vorsorge und Früherkennung ein. Gemeinsam mit der Apothekerschaft haben wir evidenzbasierte Programme für alle Lebensphasen entwickelt.
Neben der qualitativ hochwertigen Arzneimittelversorgung bietet die Apotheke weitere Versorgungsleistungen – sie ist ein Gesundheitsradar im interdisziplinären Netzwerk. Als erste Anlaufstelle erkennen wir patientenindividuell frühzeitig Risikosignale, beraten niederschwellig und leiten bei Bedarf gezielt weiter.
Damit dieses Potenzial wirksam werden kann, braucht es klare gesetzliche Rahmenbedingungen, gezielte Modellprojekte und politischen Gestaltungswillen. Unsere Mission: Prävention ermöglichen. Versorgung sichern. Apotheken stärken.
Susanne Fest
Apothekerin
Mitglied des Institutsdirektoriums
Gesundheit zu erhalten ist besser als Krankheit zu behandeln.
Dieser Gedanke begleitet mich in meiner täglichen Arbeit in der öffentlichen Apotheke und zeigt mir immer wieder, wie viel durch frühzeitige Beratung, Gesundheitsförderung und Vorsorge erreicht werden kann.
Als niedrigschwellige Anlaufstelle sind öffentliche Apotheken für viele Menschen die erste Adresse bei Gesundheitsfragen. Genau darin liegt eine große Chance, Prävention frühzeitig anzusprechen, Gesundheitskompetenz zu fördern und Menschen dabei zu unterstützen, Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zu übernehmen.
Angesichts der gewaltigen Herausforderungen, vor denen unser Gesundheitssystem steht, wird Prävention künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Krankheiten möglichst zu vermeiden ist für jeden Einzelnen ein großer Gewinn und von enormer Bedeutung für unsere Gesellschaft.
Das WIPIG leistet hier einen wichtigen und wertvollen Beitrag, wissenschaftlich fundierte Präventionskonzepte zu entwickeln und in die Praxis zu bringen. Die Erfahrungen aus der öffentlichen Apotheke mit diesen Erkenntnissen zu verbinden und so die Prävention nachhaltig zu stärken, ist mir ein besonderes Anliegen.
Dr. Hans-Peter Hubmann
Apotheker
Mitglied des Institutsdirektoriums
Prävention in der Apotheke hilft Krankheiten zu vermeiden und bedeutet damit mehr Lebensqualität für unsere Patienten. Die Apotheken bieten dies ortsnah und unkompliziert. Wir wollen das Bewußtsein für Gesundheit und zur aktiven Gesundheitsvorsorge stärken und auf die Menschen zu gehen.
Wissenschaftlicher Beirat
Prof. Dr. Frank Dörje, M.B.A.
Chefapotheker
Apotheke des Universitätsklinikums Erlangen
Palmsanlage 3
91054 Erlangen
Prof. Dr. Kristina Friedland
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Pharmazie und Biochemie – Therapeutische Lebenswissenschaften
Pharmakologie und Toxikologie
Staudinger Weg 5
55128 Mainz
Martin Heyn, M.S.M.
Leitung
Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung
im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Pfarrstraße 3
80538 München
Prof. Dr. med. Peter Kolominsky-Rabas, M.B.A.
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Digitales Demenzregister Bayern
Interdisziplinäres Zentrum für Health Technology Assessment und Public Health
Schwabachanlage 6
91054 Erlangen
Margit Schlenk
NM Vital-Apotheke
Regensburger Straße 109
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Prof. Dr. rer. nat. Martin Smollich
Institut für Ernährungsmedizin
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Ratzeburger Allee 160, Haus 50.3
23538 Lübeck